Abraham Lektion 10

Inhalt & Aufgabe:  Einschließung/Ausschließung

zusammengestellt von Margie White

Themenübersicht für diese Woche:

„Etwas wie Ausschluss gibt es nicht und jedes Mal wenn ihr das versucht, dann schließt ihr in Wirklichkeit etwas das ihr nicht wünscht in eure Schwingungen ein. Sehr ihr, wenn ihr zu etwas JA sagt, dann schließt ihr etwas ein was ihr wollt. Wenn ihr zu etwas NEIN sagt, dann schließt ihr etwas ein was ihr nicht wollt. In all eurer Objektivität habt ihr so hart gearbeitet um etwas zu erreichen, aber in Wirklichkeit bringt ihr eure Schwingungen durcheinander.“

„Ihr lebt in einem Land der Gegensätze, den Gegensätze sind wichtig für Entscheidungen. Aber wenn ihr Einschließer dessen was ihr wollt statt Ausschliesser dessen was ihr nicht wollt, dann müsst ihr eure Energie reinigen. Und wenn ihr damit beginnt eure Energie auszurichten, werdet ihr euch wundern, wie schnell das Universum euch antwortet.“

Was ist Ausschluss? Es bedeutet einfach sich auf das zu konzentrieren was ihr nicht wollt, wodurch ihr es natürlich prompt erhaltet. Es gibt kein ausschließen. Die meisten von uns sind angehalten worden sehr objektiv zu sein – d.h. zu erklären was wir nicht wollen, wann immer wir etwas wollen. Aber in unserer Rechtfertigung dessen was wir wollen, erlauben wir nicht, dass wir es bekommen, weil wir widersprüchliche Schwingungen aussenden.

Ihr seid trainiert worden auszuschließen. Ihr seid trainiert worden zu sagen: „Gib acht auf das. Ich möchte das nicht.“ Und genau dadurch schließt ihr die Sache ein, die ihr gar nicht wollt. Wenn ihr also sagt: „Ich möchte mehr Geld..., Ich möchte keine Schulden“, dann schließt ihr in Wirklichkeit zwei gegensätzliche Schwingungen ein.

Die meisten Menschen schaffen es nicht, einen ganzen Satz ohne Widerspruch zu ihrem Wunsch, zu vollenden. Sie sagen etwa: „Abraham, ich möchte, dass es mir gut geht.. Ich bin es leid krank zu sein.“; „Abraham ich möchte mehr Geld... ich bin es müde mich ständig abzukämpfen“. Sie drücken zwei widersprüchliche Schwingungen aus und das Universum antwortet auf beide, und auf diese Weise ändert sich gar nichts.

Manchmal ist der Ausschluss offensichtlich. „Ich möchte nicht, dass mich diese lästigen Moskitos weiter stechen!“, oder „ich möchte nicht so hart arbeiten“, oder „Ich bin es leid, dass mich die Menschen ignorieren“. Wenn ihr euch dabei ertappt wie ihr etwas aussprecht das ihr nicht wollt, dann verändert eure Sicht rasch zu dem was ihr wollt. Wenn ihr es nicht genau ausdrücken könnt (was ist das Gegenteil eines lästigen Insekts?), dann verallgemeinert euren Wunsch. „Ich möchte es friedlich und ruhig haben wenn ich draußen bin.“

Aber, manchmal ist die ausschließende Schwingung nicht so offensichtlich. Wenn euer Leben nicht auf jede Weise vollkommen ist, dann kommt das daher, das ihr euch dem widersetzt was ihr wollt, oder dass ihr das miteinschliesst was ihr nicht wollt (üblicherweise durch den Vorgang des Ausschließens). Wie Abraham sagen: alles was ihr tun müsst besteht darin eure Wünsche auszudrücken und dann eine schwingungsmäßige Übereinstimmung zu erzielen.

In jüngeren Aufzeichnungen scheinen Abraham gewillt ganz bewusst die verborgenen Widerstände in den Schwingungen der Fragesteller aufzuzeigen. Abraham fragt: „Sag uns was du willst“. Und sie werden herausstreichen: „Kannst du erkennen, dass das was du sagst nicht mit deinen Schwingungen übereinstimmt?“ Hast du bemerkt um wie viel schneller und gefühlsbetonter du geantwortet hast was du NICHT willst, als das was du willst?“

Wenn ihr mit den Methoden von Abraham gespielt habt, dann solltet ihr inzwischen sehr gut sein zu bemerken, wenn ihr etwas einschließt, das ihr nicht wollt. Ein negatives Gefühl wird euch immer darauf aufmerksam machen, wenn ihr widersprüchliche Energien einschließt. Was ist jedoch, wenn ihr eure Wünsche definiert, die Methoden angewendet, eure Energie ausgerichtet habt – und, immer noch nicht habt was ihr euch wünscht. Ihr mögt einen verborgenen Widerstand in euch tragen. Wenn ihr eure Wünsche zum Ausdruck bringt, mögt ihr im Unterbewusstsein widersprüchliche Schwingungen aussenden. Diese Bestände verborgener Widerstände kann von alten Glaubensvorstellungen, Denkmustern oder auch daher stammen, dass ihr euren Gefühlen nicht genug Aufmerksamkeit schenkt. Die Aufgabe dieser Woche besteht darin, die verborgenen Widerstände zu finden, damit ihr es schafft eine reinere Schwingung aufzubauen.

Ich (Margie) habe diese Methode durch Studium der Bänder von Abraham entwickelt, damit die Menschen herausfinden können wie ihre Schwingung in Bezug auf ihre Wünsche tatsächlich aussieht. Ich habe herausgefunden, dass verborgener Widerstand eine sehr subtile Wirkung hat, aber wenn ihr ihn erkannt habt, dann könnt ihr nicht glauben, dass ihr es nicht früher bemerkt habt.

Wählt für diese Aufgabe etwas wichtiges an dem ihr seit längerer Zeit ‚arbeitet’. Es muss etwas sein, was ihr bisher nicht erreicht habt, obwohl ihr glaubt, dass ihr so viel Widerstand wie möglich aufgegeben habt. Wählt etwas worüber ihr schon ein Drehbuch geschrieben oder einen Konzentrationskreis gemacht habt!

Ihr könnt das alleine oder mit einem Partner machen. Ich empfehle einen Partner, weil jemand anderer euren Widerstand besser hören kann als ihr selbst. Nehmt ein Blatt Papier zur Hand, wählt euren Wunsch, und schreibt 5 bis 10 Sätze warum ihr das wollt. Beginnt jeden Satz mit: „Ich möchte ... euer Wunsch ..., weil .......“. Lasst 3 bis 4 Zeilen zwischen den Sätzen frei. Der Satz warum ihr etwas wollt sollte ganz schnell geschrieben werden. Wenn es nicht funktioniert, dann nehmt einen anderen Wunsch. Oder beginnt ganz von vorne und schreibt ein Drehbuch, einen Konzentrationskreis usw.

Geht jetzt zurück an den Anfang, zum ersten Satz. Wiederholt ihn laut, und dann ergänzt diesen Satz „und weil ich NICHT möchte ........“. Zum Beispiel, wenn ihr geschrieben hättet: „Ich möchte ein neues rotes Auto, denn ich liebe es mit sexy Autos zu fahren“, dann würdet ihr den Satz vielleicht wie folgt vollenden: „und weil ich nicht mehr mit meinen hässlichen, nicht sexy Auto fahren möchte“. Wenn ihr den NICHT Satz geschrieben habt, dann nehmt euch einen Augenblick Zeit und überprüft wie ihr euch fühlt. Fühlt ich euch neutral? Fühlt ihr ein bisschen Widerstand? Oder fühlt ihr ein starkes Gefühl gegenüber dem was ihr nicht wollt? Indem ihr ein paar Augenblicke damit verbringt zu definieren was ihr nicht wollt, findet ihr die Bereiche des verborgenen Widerstandes. Das ist das was ihr auszuschließen versucht, wenn ihr ausdrückt was ihr wollt.

Schreibt bei dieser Aufgabe alles auf, die Wünsche, und alle Widerstände die ihr findet. Ihr mögt auch darüber nachdenken, welche Methoden ihr anwenden wollt, um diese Widerstände aufzugeben.

Hier ist das Beispiel, dass ich verwendet habe, um diese Methode zu entwickeln. Es war drei Monate nachdem meine letzte Beziehung in Brüche gegangen war. Ich hatte einige Männer angezogen, aber es ging immer nur bis zu einem bestimmten Punkt, und dann verschwanden sie wieder. Ich hatte alles versucht, und ich hatte auch einige größere Aktionen gestartet, um den Widerstand gegenüber meinem letzten Freund aufzugeben. Eigentlich sollte ich eine vollkommene Beziehung haben, so wo lag das Problem?

DAS BEISPIEL:

Was ich möchte: Eine vollkommene, intime, lustige, liebevolle Beziehung mit einem Mann der mich so liebt und akzeptiert wie ich bin.

1. Ich will diese Beziehung, weil ich mich in einer liebenden Beziehung zu einem Mann weiterentwickeln und mehr über mich selbst erfahren will.

2. Ich will diese Beziehung, weil ich mit einem Mann lachen und Spaß haben will.

3. Ich will diese Beziehung, weil ich einen Mann will der mich liebt und akzeptiert.

4. Ich will diese Beziehung, weil ich herausfinden will, wie ich jetzt schwinge und wie gut ich beim bewussten Erschaffen bin.

5. Ich will diese Beziehung, weil ich Sex und intime Beziehungen mit einem Mann will, der meinen sexuellen Wünschen entspricht.

Nachsatz:

Ich hatte mehr Sätze, aber ich hatte schon genau das gefunden was ich brauchte. Ich hatte einen bestimmten verborgenen Widerstand gegen das Alleinsein. Ich hatte auch einen viel größeren Widerstand gegenüber meinem letzten Freund als ich realisiert hatte, ganz besonders im Bereich der Akzeptanz meiner Person. Ich begann daher mit meinen Abrahammethoden zu arbeiten: Ich spielte das Akzeptanzspiel für das Alleinsein, und ich kam tatsächlich zur Überzeugung, dass mein Leben ok sein würde, auch wenn ich keinen Gatten fände. Ich bat das Universum mir deutliche Beispiele zu zeigen, wie Menschen mich so liebten und akzeptierten wie ich war.

Ich brauchte ein oder zwei Monate in denen ich nicht an Wayne dachte, um eine Einstellung zu finden, wie ich ohne negative Gefühle an ihn denken konnte. Es dauerte fast eine Woche bis ich mich aufraffte über ihn in meinem Buch der positiven Aspekte zu schreiben, bevor ich es tatsächlich tun konnte. Ich wartete bis meine Energie ausgerichtet war, und dann machte ich es. Einige Tage später erhielt ich ein E-Mail von dem Mann, der jetzt mein Freund ist. Ich bin sehr, sehr glücklich im Hinblick auf meine Schwingungen in Bezug auf ‚perfekte Beziehung mit einem Mann’. Es ist viel besser als ich es mir jemals vorgestellt hatte. Ich liebe dieses Zeug!

[Anmerkung von Connee:  Margie hat diesen "Freund" voriges Jahr geheiratet!]

Erfreut euch an all dem. Und erinnert euch:

„Wenn es ums Kekse essen geht, dann verwenden die meisten unserer physischen Freunde korrekt das System des Einschließens. Betrachtet alles wie das Keksessen, bei dem es einfach darum geht eure Auswahl zu treffen – und schon ist es erledigt.“


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