Abraham Lektion 4

Inhalt & Aufgaben:  Das Drehbuch schreiben

zusammengestellt von Connee Chandler

Themenübersicht dieser Woche:

Abraham Kalender, Seite 679.

Die meisten von euch schreiben keine sehr überlegten Drehbücher. Die meisten von euch reagieren auf Ereignisse; ihr sprecht darüber was passiert ist. Ihr sprecht über das was ist oder gewesen ist. Die meisten von euch überlegen nicht was sie wollen. Und manchmal, am Anfang, obwohl ihr klar ausdrückt was ihr wollt, leistet ihr gleich großen oder sogar größeren Widerstand... Ihr müsst es wollen und erlauben und dann geschieht es. Oder wollt es und glaubt es und es geschieht. Jetzt sagen wir euch mit überlegteren Worten, wollt es und widersetzt euch nicht und es geschieht. Jedes einzelne Mal ohne Ausnahme.


Aufzeichnungen vom Abrahamseminar in Dallas 1995:  

Ihr schreibt ein Drehbuch, wenn ihr irgend etwas Unangenehmes, das euch wirklich stört, aussucht und eure Schwingungen in diesem Zusammenhang echt verändert.

Spielt einfach damit herum, nehmt es leicht und habt Spaß dabei. Wir können aus diesen Aktivitäten eine ganze Menge Arbeit machen, sodass daraus ein Überfluss an Aktivität entsteht. Aber wir möchten Einfachheit in euer Leben bringen.

Wir möchten, dass ihr erkennt, dass ihr in jedem Augenblick über innere Führung verfügt. Daher spürt ihr augenblicklich wenn eure Schwingungen nicht mit der Ursprungsenergie übereinstimmen. Wenn ihr daher etwas Negatives empfindet, sei es Angst oder Ärger oder Enttäuschung oder Verstimmung oder Abscheu oder Einsamkeit oder Schuld oder etwas ähnliches, dann haltet einfach ein und sagt: hmmmm wogegen wehre ich mich (was stört mich), denn es gibt immer irgend etwas, und sobald ihr herausgefunden habt, wozu ihr nein zu sagen versucht, dann fragt euch: „was ist hier das offensichtliche ja“, und das allein genügt üblicherweise, damit der Widerstand verschwindet oder zumindest erheblich vermindert wird.

Auf einem neueren Band erklärt Abraham das Drehbuch und fügt dann hinzu: ‚Ihr plant nicht, um das zu bekommen was ihr plant. Ihr plant, um euch gut zu fühlen. Und um euch gut zu fühlen, schreibt ihr über etwas, was ihr euch wünscht’.

Das ist interessant. Ich glaube, dass dies bedeutet, dass, wenn ihr die eine Sache die ihr WOLLT plant, dass ihr dann aus einer Situation des Mangels heraus handelt. Aber wenn ihr um des Spaßes willen plant, dass dies euch mit dem Hauptstrom (wieder)verbindet. Der Spaß dabei ist: ihr könnt eine Sache planen und eine andere manifestieren. Wenn (z.B.) mir ein Partner fehlt, und das für mich wichtig ist, kann ich über einen wunderschönen Sonnenuntergang reflektieren und mich dabei mit dem Ursprung wiederverbinden. Und dieses gute Gefühl könnte meinen Widerstand gegen einen Partner auflösen... Das ist auch der gemeinsame Nenner aller ihrer Techniken um sich (mit dem Ursprung) zu verbinden.

Wenn Abraham das Schreiben eines Drehbuches erklären, sprechen sie oft über den Film „Delirium“ mit John Candy. Er spielt in diesem Film den Drehbuchautor von Seifenopern, der einen Unfall hat und im Krankenhaus erwacht. Das Krankenhaus ist jenes, das er in seiner Seifenoper verwendet hat und er weiss, dass es nicht wirklich ist. Alle Ärzte sind Schauspieler, aber sie benehmen sich wie Ärzte. Das normale Set umfasst nur einige wenige Räume, aber wenn er aus dem Fenster schaut, dann sieht er die ganze Stadt. Er wird verrückt und versucht wegzulaufen, er erklärt allen, dass er sie erfunden hat und dass sie nicht echt sind. Aber dann sagt jemand zu ihm: „gut, wenn du das geschrieben hast und es dir nicht gefällt, dann ändere das Drehbuch“. Und er erkennt, dass er das tun kann! Er schreibt es einfach so, wie er es möchte. Zum Beispiel: er braucht sein Auto, aber die Werkstatt sagt ihm, dass es eine Woche dauert bis es repariert ist. Zuerst runzelt er die Stirne, aber dann geht er zur Schreibmaschine und tippt: „Sein Auto wurde sofort repariert“. Und das Telefon läutet und es ist die Werkstatt, und man sagt ihm, dass sein Auto bereits repariert ist.

Abraham erzählt, dass Esther (Hicks, Anm. des Übersetzers), als sie diesen Film sah, nicht aufhören konnte zu lachen. Sie sagte zu Jerry – „sie glauben es ist nur ein Film, aber es ist wirklich so!“ Abraham hat oft beschrieben wie Esther bemerkt, dass sie schwingungsmässig an einem schlechten Ort ist, sie sich dann zu ihrem Laptop setzt, um ein neues Drehbuch zu schreiben, mit all den Teilen welche ihr helfen das Gefühl der Entspannung und Annahme und Dankbarkeit aufzubauen, damit sich eine neue Situation in ihrem Leben einstellen kann.  

Es ist eine gute Idee ein Drehbuch wie folgt zu beginnen: „Wenn ich es mir aussuchen könnte...“ Abraham sagt, dass wir es uns aussuchen können, wenn wir die entsprechende Schwingung aufbauen und es auch erlauben. Es ist daher lustig und lohnend sich hinzusetzen und ein neues Drehbuch zu schreiben, denn es bewirkt eine rasche Veränderung der Schwingungen, welche sehr bald Veränderungen im Leben nach sich ziehen.

Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Methoden ein Drehbuch zu schreiben und sie funktionieren alle. Eine besteht darin, einfach die Visionen niederzuschreiben, so wie im nachfolgenden Beispiel.

Beispiel eines Drehbuches von Janet Davis:

Ich sehe uns alle in jeder Situation erfüllt und umgeben von Liebe, wir fühlen uns angenehm und mit uns selbst im Reinen. Wir fühlen uns zu jeder Zeit geliebt. Wir sind die verehrten Kinder eines verstreuten Universums. Jeder mit dem wir in Kontakt kommen baut uns auf, liebt und erwärmt uns bis in die Tiefe unserer Seele. Wohin wir auch blicken, sehen wir Liebe und Licht. All die Liebe die wir sind strahlt auf uns, von tausenden kleinen reflektierenden Oberflächen unseres Lebens, zurück, und aus allen Richtungen empfangen wir kleine Liebesblitze, sogar aus den unerwartetsten! Wir fühlen uns in allem was wir tun sicher und geliebt, wo immer wir sind, unabhängig davon ob wir allein oder mit anderen zusammen sind. Wir werden geliebt! Diese Liebe erfüllt uns und überflutet uns, sie fließt hinaus, um alle die mit uns in Kontakt kommen zu erwärmen. Wir sind überquellende Teiche der Liebe, und diese Liebe bringt liebende Individuen in unser Leben, welche zu uns mehr davon zurückstrahlen! Es gibt ÜBERALL so viel Liebe für uns! Wie wunderbar es ist von so viel Liebe umgeben und erfüllt zu sein! Und so ist es!

Eine ander Möglichkeit besteht darin sich auf das zu konzentrieren was du liebst, wie im folgenden Beispiel

Das Beispiel stammt von Marta: Magic.

Ich liebe Menschen welche sich aufrichtig selbst mögen. Ich liebe Menschen welche lachen können und auch über sich selbst lachen. Ich liebe Menschen welche mich zum Lachen bringen. Ich liebe Menschen welche gerne spielen, die neugierig und inteligent sind, und doch ein nicht endendes Verständnis haben, dass das nicht das ein und alles ist. Ich liebe Menschen welche mich zum Nachdenken anregen. Ich liebe Menschen welche gerne lernen. Ich liebe Menschen welche mich mich selbst sein lassen. Ich liebe Menschen welche zuhören können und die mit einem offenen Herzen und einem offenen Geist sprechen. Ich begrüsse den Mut von Menschen, welche mir ihre Wahrheit sagen, auch wenn ich weiss, dass ich sie nicht hören möchte. Ich liebe kreative, einfallsreiche Menschen, welche jene Zusammenhänge sehen, die ich nicht sehe. Ich liebe Menschen, die etwas riskieren und die selbständig denken. Ich liebe Menschen welche dich einfach umarmen können und die mit ihren Augen zwinkern. Ich liebe Menschen die auch zu Unsinn bereit sind.. welche nicht immer „den Regeln“ folgen! Ich liebe Menschen, die versuchen sich weiterzuentwickeln.. intelektuell, gefühlsmässig und geistig. Ich liebe Menschen welche es sich erlauben einen Fehler zuzugeben und ich liebe Menschen die es auch mir erlauben welche zu machen. Ich liebe großzügige, leidenschaftliche, verständnisvolle Menschen mit reiner positiver Energie ... Ich liebe euch alle ...

Vor kurzer Zeit hat mir eine Freundin ein Drehbuch über ihren vollkommenen Partner gezeigt und ich hatte während sie es mir vorlas den Eindruck, dass es ein Drehbuch über ihn und nicht über sie war. Ich empfand es ein wenig künstlich, und ich erkannte nicht die Begeisterung die durch ein Drehbuch entsteht, welches die 17 Sekunden immer und immer wieder erreicht. (Das Prinzip der 17 Sekungen ist eine eigene Lehrthese von Abraham – Anm. des Übersetzers). Fast jeder Satz begann mit „er ist“. Unsere Macht kommt aber aus dem „ich bin“.

Ich habe ihr vorgeschlagen eine Neufassung zu versuchen, beginnend mit: „Ich bin eine wunderbare Frau. Ich habe einen wunderbaren Gatten. Lass mich dich mit allem was wir seit unserer Heirat getan haben, erfüllen.“ Und dann als sie zu all den Details kommt, dass sie eine kleine Geschichte über etwas schreibt, was sie gemeinsam erlebt haben, welche jene Details der männlichen Charakteristiken beschreibt, die sie bereits aufgeschrieben hatte. Aus „Er gibt mir Blumen, besonders Rosen“ wird „Ich erinnere mich, wie er mir an einem Samstag während unserer stürmischen Verlobungszeit, eine Woche nach unserem ersten Kuss, Rosen geschickt hat. Und was für Rosen! Ozeanikrosen – die längsten Stiele die ich jemals gesehen hatte! Sie haben die wunderbarste Pfirsichfarbe und ihr Duft war ausserordentlich. Eine war vollkommener als die andere. Die Menge eines ganzen Dutzends war so ehrfurchtgebietend, und ich konnte zwei davon nehmen und in eine Bodenvase im Badezimmer geben, eine andere in mein Schlafzimmer, so dass ich, wohin ich auch in meiner Wohnung ging, ich an seine Glorie erinnert wurde. Nach nur einer Woche fühlte ich, dass er alles in meinem Leben verändert hatte. Ich fühlte mich entschlossen, überzeugt und sicher inmitten der höchsten Begeisterung die ich jemals erlebt hatte. Ich erglühte an diesem Tag, wenn ich an ihn dachte, und heute, 10 Jahre später tue ich es noch immer. Er ist noch immer so romantisch. Welch ein Mann!“

Erkennt ihr den Unterschied? Ich schon, ich bekomme eine Gänsehaut. Das Drehbuch welche ich über meinen perfekten Gatten schrieb, bevor ich David kennenlernte war so detailliert, dass Ca Ley glaubte es wäre wahr. Sie hatte die erste Zeile übersehen, welche angab, dass es sich um ein Drehbuch handelte. Als sie es las, kam ihr (damaliger) Gatte hinzu und sie rief begeistert: „schau was Connee sich erschaffen hat“ und er sagte: „Ca Ley es ist nur ein Drehbuch“. Und sie sagte, „nein, das kann nicht sein, schau all diese Details“. Und dann sagte sie, dass es überraschend war, dass als sie fertig war, er für sie so real erschien wie ich selbst (da wir zu dieser Zeit nur virtuelle Freundinnen waren).

Wenn sie sich ihn real genug vorstellen kann, das „er ist“, dass er bereits ist, wird er es in 'ihrem' Leben sein. Aber wir können wirklich nur das „ich bin“ schwingen, beginnt daher immer mit euch selbst und werdet sehr genau in den Details die ihr wirklich glauben könnt und in denen ihr schwelgt.

Welche Methode ihr auch wählt, schreibt etwas wobei ihr euch gut fühlt! Ich schreibe oft Drehbücher und was mir auffällt ist, dass obwohl sich die Details manches mal sehr stark verändern, sich das gleiche Gefühl wie beim ursprünglichen Drehbuch einstellt!

Aufgabe:

Sucht euch einen Wunsch den ihr in eurem Leben habt und schreibt darüber ein neues Drehbuch, so wie es für euch tatsächlich geschieht. Nehmt euch zumindest 15 Minuten Zeit in denen ihr träumen und schreiben könnt, wieder träumen und wieder schreiben. Das Schreiben konzentriert eure Aufmerksamkeit, und erlaubt es euch mehr in der positiven Haltung zu verweilen, als wenn ihr über eure Wünsche nur nachdenkt. Habt Spaß dabei! Arbeitet es so sorgfältig wie ihr wünscht aus. So lange sich die Einzelheiten gut anfühlen, macht ihr es sehr gut!


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