Das Warumspiel
Abraham Lektion 6
Inhalt & Aufgabe:
zusammengestellt von Connee Chandler
Themenübersicht für diese Woche:
„Wenn ihr beginnt die „warum“ zu
dem zu stellen was ihr wollt, dann beginnt ihr wirklich in Übereinstimmung
mit dem wer ihr seid zu schwingen, und wenn ihr beginnt in Übereinstimmung
mit dem zu schwingen wer ihr seid, dann bewegen sich Teile des Ozeans und
Berge, und Menschen verlassen ihre Waldarbeit, um sich euch anzupassen.“
Abraham-Hicks Tagesplanungskalender, Seite. 35.
Wenn ihr darüber sprecht, was ihr wollt
und warum ihr es wollt, dann bringt euch das zu eurem Mittelpunkt. Es bringt
euch immer in eure Grundschwingung, und wenn ihr in Harmonie mit dem
schwingt, was euer Zentrum ist, dann habt ihr den Blickwinkel eures Inneren
Wesens.
Wenn ihr beginnt darüber zu sprechen,
warum ihr dort drüben sein wollt, dann schwingt ihr so als ob ihr bereits
dort wäret. Dann ist eure Schwingung in eurem Jetzt der Anziehungspunkt,
und dort drüben kommt hierher wo ihr seid und wird zu eurer physischen
Bewusstsein.
Abraham-Hicks Tagesplanungskalender Seite 409.
Ich habe niemals gehört dass Abraham diese mächtige Methode als das „Warumspiel“ bezeichnet haben. Ich habe es unter diesem Namen von Andy Harrington, den früheren Betreiber der Abraham-Hicks-Mailingliste kennengelernt, der gesagt hat, dass er es vor Jahren von Abraham gelernt hat. Wenn ihr jedoch im Abraham-Hicks Tagesplanungskalender die Rückseiten bis zu Seite 512 anseht, was wir allgemein als die Tellerunterlagemethode bezeichnen, dann werdet ihr sehen, dass das „Warumspiel“ erst auf Seite 514 beschrieben wird.
In diesem Kalender steht auf mehr als
500 Seiten auf der Rückseite: mache eine Liste „der Dinge die ich heute
zu tun beabsichtige und davon was ich beabsichtige zu Sein, zu Tun und zu
Haben“. Und darüber hinaus steht in der letzten Zeile die Aufforderung
folgende Frage zu beantworten: „Warum möchte ich das? ...... Ich möchte
es, weil ....“.
Die Warumspiel-Methode bedeutet einfach,
aufzuschreiben was du möchtest und dann auch alle Gründe dazuzuschreiben
warum du es möchtest. Abraham erklärt, dass es einfacher ist, das Gefühl
aufzubauen, wenn du dich fragst warum. Wenn du fragst wie – dann bringst
du deine Schwingungen durcheinander. Aber wenn du fragst warum, dann werden
dir deine Gefühle klarer und klarer. Dieses Gefühl könnte das sein was du
letztendlich suchst, mehr noch als das Objekt oder die Beziehung oder die
Erfahrung. Das Warumspiel bringt grosse Klarheit gegenüber dem eigentlichen
Wunsch, der z.B. sein könnte sich kraftvoll und sexy zu fühlen anstatt
eine rote Corvette zu fahren. Und manchmal erkennt man, einfach weil man
mehrmals warum fragt, dass man dieses Gefühl augenblicklich haben kann, und
nicht erst nachdem man die Corvette bekommen hat. Und wenn sich das Gefühl
eingestellt hat, erkennt man, dass man bereits etwas hat, eine rote Corvette
oder sogar etwas besseres, dass in wirklicher Übereinstimmung mit dem Gefühl
ist.
Auf Seite 111-115 des Kalenders, beschreibt Abraham vollständiger warum wir warum fragen sollen!
"Wählt jene Wünsche oder Bedürfnisse
oder Absichten aus, die euch im Augenblick am wichtigsten sind, und schreibt
jede einzelne wie folgt auf den Kopf einer neuen Seite:
„Ich beabsichtige ...... zu
erhalten“ – schreibt was immer es ist, das ihr zu erhalten beabsichtigt.
Und dann nehmt alle diese Papierblätter einzeln und vervollständigt sie
eines nach dem anderen wie folgt: Schreibt unter die Aussage eurer Absicht: „Das
sind die Gründe warum ich beabsichtige .....“ und dann wiederholt
eure Absicht. Und schreibt all die Gründe warum ihr das mögt. [Die kursiv
geschriebenen Worte, sie sind das Warumspiel!]
„Wenn ihr schreibt, dann habt ihr die
tiefste Konzentration erreicht, welche ihr in eurem bewussten Denken
erreichen könnt. Schreibt was euch einfällt. Nicht etwas, was jemand
anderer möchte das ihr wollt, sondern das was für euch wichtig ist.
Schreibt solange euch natürlich etwas einfällt. Erzwingt es nicht“.
Und „dann dreht das Blatt um und
schreibt ganz oben hin: Ich weiß dass das .... ist. Und dann nennt und
schreibt all die Gründe die ihr kennt, warum ihr dass erreichen werdet was
ihr auf der anderen Seite geschrieben habt. Und wieder, lasst es einfach aus
euch heraus fließen.“
Sie schreiben dann auf Seite 115: „Auf
der ersten Seite eures Blattes habt ihr eure Absicht kundgetan und darunter
[indem ihr das Warumspiel spieltet] habt ihr dieses Wollen oder den
Absichtsteil der Gleichung für die Schöpfung erweitert. Auf der zweiten
Seite des Blattes habt ihr den „Erlaubnisteil“ der Gleichung für die
Schöpfung erweitert. Und jetzt ist es fertig.“
Daher erfüllt das Warumspiel gekoppelt mit der Erinnerung an die Gründe warum wir wissen, dass wir das was wir beabsichtigen auch erreichen werden (wir sind Wesen einer breiteren Perspektive, wir wissen um die bewusste Schöpfung und das Gesetz der Anziehung und die Abrahammethoden!) die Voraussetzungen für die Erschaffung – will es und erlaube es, und es ist!
Aufgabe: Das Warumspiel
Wähle eine der zwei folgenden Übungen:
Setzt euch einander gegenüber. Bestimmt eine Person, welche zu sprechen beginnt. Die andere Person wird der Fragesteller sein. Stellt eine Uhr auf einen Alarm nach 5 Minuten ein, oder lasst den Fragesteller die Zeit überwachen. Der Fragesteller richtet an den Sprecher die folgenden drei Fragen:
1. Was ist es das du wirklich möchtest?
2. Welche Gestalt nimmt es für dich an?
3. Welche besondere Erfahrung wünscht du dir durch das was du willst?
Wenn der Sprecher die drei Fragen beantwortet hat, dann wiederholt der Fragesteller sie, genau wie beim ersten Mal. Und dann wieder. Und wieder. Sehr oft bringt die dritte Frage sofort das warum des Wollens ans Licht, und wird zum Anfang für die nächste Antwort auf das „was ist es was du wirklich willst“ Wenn der Sprecher sich am Ende der 5 Minuten immer noch herumdrückt und unterschiedlich antwortet, setzt das Fragen fort!
Wenn der Sprecher mit fester Stimme
immer wiederholt: „Ich möchte ein rotes Auto“, dann beendet es! Wenn
der Sprecher eine zufriedenstellende Schlussfolgerung gefunden hat, was es
ist, was er wirklich möchte, dann gib ihm/ihr die Möglichkeit sich ein
paar Notizen zu machen und dann wechselt dir Rollen.
In den Seminaren die ich gebe, hilft diese Version des Warumspiels den Leuten sich wirklich darüber klar zu werden, was sie am meisten für ihr Leben wollen. Es ist sehr oft ein Gefühl der Selbstliebe, oder der Selbstachtung oder Freude oder einfach der Wunsch sich gut zu fühlen, was hinter dem ursprünglichen Wunsch steht. Oder es mag ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit in ihrem Leben oder irgend etwas anderes was sie sehr tief empfinden, sein. Und ich habe verschiedene Leute erlebt welche 4 oder 5 Stufen tief in ihr Wollen eingedrungen sind, und mit Freude festgestellt haben, dass sie *bereits* etwas in ihrem Leben manifestieren, was ihnen jenes Gefühl vermittelt, nach dem sie sich äußerlich nach Manifestation gesehnt haben.
Der andere Vorteil besteht darin, dass
eine Person manchmal nur wenig nachdenkt und diese Methode ihre Vision
dessen, was sie wirklich wollen, stark erweitert.
Das letzte Mal als wir das gemacht
haben, begann ich damit „Ich möchte mehr Teilnehmer bei meinen
Seminaren“. Als ich wieder und wieder durch diesen Prozess ging, sprach
ich darüber, dass ich mehr Leute haben wollte als ich direkt erreichen oder
unterrichten kann, so wie das jetzt durch die Internetseminare der Fall ist.
Und dann sprach ich über Tonbänder und Videobänder und vielleicht auch über
Bücher. Aber das was ich letztlich wirklich wollte, war das Bewusstsein als
Ganzes durch meine Arbeit und mein Leben telepatisch zu erhöhen. Und an
diesem Abend hatte ich, als ich nach Hause kam, eine Nachricht auf meinem
Anrufbeantwortet die mir versicherte, dass ich jemand der weit weg von mir
lebte telepatisch aufgebaut hatte. Der Vorgang hat mir zu verstehen
geholfen, dass ich nirgendwohin gehen oder irgend etwas anderes als jetzt
tun muss, um das zu erreichen was ich am meisten wünsche. Ich muss einfach
nur meiner Seele folgen, konzentriert meine Arbeit tun und alles andere
geschieht ganz von selbst!
Erfreut euch am Warumspiel!
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