Nun genau WANN
"erlaubt" ihr?
Erlauben: Der Letzte Abschnitt beim Verändernden Manifestieren

Von Frederic Wiedemann

ÜBERBLICK ÜBER DIESES SEMINAR:

Wir alle wissen, dass das „Erlauben“ (oder sich unterwerfen) eine notwendige Voraussetzung für erfolgreiches Manifestieren ist, aber genau WANN kommt dieser wesentliche Bestandteil zum Tragen? Es gibt einen besonderen Zeitaspekt hinsichtlich des WANN des Erlaubens im gesamten Ablauf – zu früh und die Resultate sind unbefriedigend, zu spät und die Resultate sind bescheiden. In meinem eigenen Manifestierungsprozess habe ich das Erlauben zum falschen Zeitpunkt durchgeführt und ich kenne viele Lichtarbeiter und kulturell Schaffende, die diesen Schritt vorzeitig, oder als eine Ausrede, um den „Manifestierungsarbeit“ überhaupt zu vermeiden, gemacht haben. Diese Onlineseminar versucht zu klären WANN man die Macht des Erlaubens einsetzt. Wenn du diese Wissenschaft verstehst und anwendest, wirst du mehr Genauigkeit und Erfolg bei den Ergebnissen deiner Manifestationen erzielen.

ÜBERBLICK ÜBER DIE GESAMTE MANIFESTATIONSSERIE:

Für Leser die erst jetzt zu diesem Seminar gestoßen sind (und als eine kompakte Zusammenfassung für die treuen Leser / Manifestoren), folgt hier ein schneller Überblick über die gesamte Serie des verändernden Manifestierens. Die Hyperlinks gebend dir eine eine einfache Möglichkeit Unterstützung zu finden, wenn du sie brauchst. Das ist unser neuntes Seminar. In den vorigen Seminaren habe ich die Grossen Zusammenhänge herausgestrichen, und bin in gleicher Weise auf Details, Beispiele und interaktives Lernen – auf Nägel mit Köpfen eingegangen.

  • Seminare der grossen Zusammenhänge enthalten meine zentralen Prämissen – veränderndes Manifestieren verändert dich den Manifestor, und verändert dadurch die Welt, und ist aus diesem Grund ein ernstzunehmender spiritueller Weg, der eine entschiedene spirituelle Praxis erfordert. Tatsächlich stammen deine wichtigsten Wünsche daher, dass das Universum durch dich wünscht. Eine andere zentrale Aussage besteht darin, dass es möglich  – und tatsächlich unsere Bestimmung ist – auf einem spirituellen Weg und gleichzeitig wohlhabend zu sein, ist. Um diese Macht der Vereinigung in diesem dritten Jahrtausend zu erreichen, ist ein radikaler Paradigmenwechsel vom ich hin zu Seele notwendig.

  • Nägel mit Köpfen Seminare zeigen dir, dass sich, gemäss meinen Untersuchungen und meiner Erfahrung, das verändernde Manifestieren durch die Verwirklichung von vier geistigen Portalen oder Schritten realisiert:

  1. Wünschen
  2. Begeisterung (Schwingen)
  3. täglich in inspirierter Weise handeln, und
  4. erlauben, dass es geschieht.

Wir sind endlich hier angekommen. Lasst und die Macht des Erlaubens erforschen, und wie – und wann – wir sie richtigerweise anwenden.

QUIZ: Roberta möchte eine Liebesbeziehung erschaffen (... oder Geld ... oder ....). 
Sie sollte ....

(a) Diesen Wunsch ganz klar definieren und dann erlauben dass er sich manifestiert, ODER
(b) Ihren Teil an harter Arbeit leisten, um ihn gemeinsam mit Gott „mit-zuerschaffen“, und dann erlauben, dass er sich manifestiert, ODER
(c) Überhaupt nichts tun und es einfach nur erlauben, denn das Universum wird sich darum sorgen, ODER
(d) „Es selbst tun“, denn das Erlauben hat damit nichts zu tun, ODER
(e) Nichts von alledem

Was ist deine Antwort? Meine Antwort ist der Rest dieses Artikels, und sie wird am Ende zusammengefasst. (Mal sehen ob du warten kannst).

WANN passt das Erlauben in den verändernden Manifestationsprozess?

Wir können die Macht des Erlaubens verstehen, wenn wir das richtige Timing innerhalb der Chemie des Manifestationsprozesses kennen. Das Erlauben ist wie eine Pause, und wie der Rest nahe dem Ende einer bestimmten Manifestationsarbeit. Das Erlauben wechselt sich mit der Arbeit, welche du verrichtest ab, so wie sich Nacht und Tag abwechseln. Wie ich schon zuvor gesagt habe, besteht diese Arbeit-des-zur-Welt-bringens (und du weißt dass es Konzentration erfordert, wenn du es schon versucht hast) aus (1) deine Wünsche zu klären, (2) dich in Begeisterung zu versetzen (deine Schwingungen zu erhöhen), und (3) jeder Inspiration zu folgen, welche du empfängst. Dann ist da noch ein Rest. Ein Loslassen. Eine Unterwerfung unter etwas viel Größeres als nur die menschliche Aktivität. Nachdem wir diese Präzisionsarbeit geleistet haben, müssen wir loslassen, auch wenn das Ego die Manifestation ängstlich immer und immer wieder bearbeiten möchte. Kurz gesagt, das Erlauben ist die vierte Stufe oder das vierte Tor zum Prozess des verändernden Manifestierens. Es entspricht dem Herbst. Es ist die Pause am Ende des Atemzyklus.

Persönliches Beispiel des richtigen Timings:

Gemeinsam mit dem Wunsch eine höhere Form von Service, sowie meiner Seelengaben und meiner Talente zu manifestieren, wollte ich eine gute Summe spiritueller Dollars manifestieren. Ich definiere spirituelle Dollars als etwas, was dazu verwendet wird, um etwas wertvolles für Viele zu ermöglichen. Ich habe lange Zeit damit verbracht das ganze zu klären und vom Bezug zum Ego und seinen Ablenkungen zu reinigen. Ich weiß jetzt genau, wofür ich diesen grossen Reichtum verwenden werde (obwohl ich mich nicht auf die Form der Realisierung festlegen kann, und ich dafür bereit sein muss, dass es in unterschiedlichen Version sichtbar wird). Diese Klärung und Reinigung von den Egowünschen war Arbeit! Ich habe auch viele Stunden damit zugebracht meine Schwingungen zu erhöhen, damit sie dieser außerordentlichen Vision entsprachen. Und ich hatte einige (aber nur wenige) Inspirationen zum Handeln.

Nachdem ich also die Arbeit getan hatte, habe ich wiederholt losgelassen. Ich habe mich in eine unterwürfige Position begeben, wissend, dass ich alleine zu klein war, um diese Manifestation zu erreichen. Dieser grosse Traum benötigte die Hilfe vom Geist. Nachdem ich abwechselnd gearbeitet und losgelassen hatte, sind mir zwei grosse (nicht eine, sondern zwei) Möglichkeiten für grossen Reichtum begegnet. Ich spiele derzeit mit beiden. Jedoch der Punkt ist, dass durch das abwechselnde Arbeiten und Loslassen eine scheinbar unmögliche Manifestation Form annimmt. Das ist genau derselbe Rhythmus zwischen Konzentration und Unterwerfung, dem mein Partner und ich gefolgt waren, um ein Heilungszentrum bzw. eine Ranch ohne finanzielle Mittel zu manifestieren. (Eine Beschreibung dieser Manifestation befindet sich auf www.sun-angel.com/articles/manifest.html (englisch).

Eine Lernübung:

  • Kannst du dich an eine frühere erfolgreiche Manifestation erinnern, bei der dein Timing des Erlaubens richtig war?
  • Wenn du an eine aktuelle Manifestation denkst die du dir wünscht, kannst du dann die Schritte die du getan (oder nicht getan) hast genauer identifizieren, und dann präziser feststellen, wann der richtige Zeitpunkt zum loslassen, unterwerfen oder „erlauben“ kommt?

Können wir bei diesem Vorgang zu früh erlauben?

Ja. Es ist zu früh zum Erlauben, wenn du noch nicht in Begeisterung bist. Es ist zu früh zum Erlauben, wenn du noch keine Inspirationen zum Handeln erhalten hast. Und viele der Möchte-Gern-Manifestoren machen diese Timingfehler. Sie sind verleitet worden zu glauben, dass alles was sie „zu tun haben“ darin besteht, sich etwas zu wünschen und es dann dem Universum „zu erlauben“ es zu erfüllen. Sogar die Manifestierungsformel von Abraham „wünsche, und dann erlaube“ kann in genau dieser Weise missverstanden werden. Ein solch frühzeitiges Erlauben ist unwirksam, denn die zielgerichtete Arbeit der Steigerung der Schwingungen und die nachfolgenden inspirierten Handlungen sind nicht erledigt worden. Noch einmal, meine Erfahrung mit dem Verändernden Manifestieren ist es, dass es beides benötigt Medizin (harte Arbeit) und das Wunder (erlauben). Es erfordert die genaue Entscheidung zwischen dem Tun (aber nicht aus dem Ego heraus; sondern aus der Seele) und dem Nichttun (erlauben, vertrauen und sich vor dem Geist verbeugen).

Ein persönliches Beispiel für zu frühes Erlauben:

Ich hatte für viele Jahre das Gefühl, dass ich heilende Kräfte habe, welche durch meine Hände fließen. Als eine meiner Seelengaben oder Talente hatte ich mir vage gewünscht, dass sich diese Heilkraft mehr manifestiert. Nachdem ich mir das vage gewünscht hatte, habe ich „losgelassen“. Und siehe da! Ich habe das bislang nicht wirklich manifestiert. Meine eigene Kritik dieses Vorganges lautet, dass ich nicht bereit war die zielgerichtete Arbeit des (1) eindeutigen Wünschens, (2) des mich zu begeistern (schwingen), und (3) den Inspirationen zum Handeln, zu folgen. Kurz gesagt, ich habe den Schritt zum Erlauben zu früh vollzogen, und die Manifestation war nicht erfolgreich.

Eine Lernübung:

  • Kannst du einen vagen Wunsch finden, denn du nicht manifestiert hast?
  • Warst du bereit konzentrierte Arbeit dafür zu leisten?
  • Ist es denkbar, dass du zu früh „erlaubt“ hast?
  • Kannst du diese Erkenntnis dazu verwenden, um neuerlich in den Manifestierungsprozess einzusteigen und größeren Erfolg zu haben?

ZUSAMMENFASSUNG:

Also lasst uns jetzt zu unserem Quiz zurückkehren. Roberta möchte eine Liebesbeziehung manifestieren. Sie sollte ....

(a) Diesen Wunsch ganz klar definieren und dann erlauben, dass er sich manifestiert, ODER
(b) Ihren Teil an harter Arbeit leisten um ihn gemeinsam mit Gott „mit-zuerschaffen“, und dann erlauben, dass er sich manifestiert, ODER
(c) Überhaupt nichts tun und es einfach nur erlauben, denn das Universum wird sich darum sorgen, ODER
(d) „Es selbst tun“, denn das Erlauben hat damit nichts zu tun, ODER
(e) Nichts von alledem

Wie lautet die richtige Antwort?

(e) Nichts von alledem

Keine dieser Antworten erklärt klar und deutlich, wie das Erlauben in das verändernde Manifestieren hineinpasst. Jede dieser Antworten repräsentiert ein Missverständnis über den kompletten Vorgang des verändernden Manifestierens.

Statt irgend einer dieser Antworten, sollte Roberta ihren Wunsch nach einer Liebesbeziehung klar definieren (1. Schritt), ihre Schwingungen steigern (sich dafür begeistern!) (2. Schritt), die inspirierten Handlungen, welche ihr ganz natürlich bewusst werden erledigen (3. Schritt), und es dann – und nur dann – etwas Größerem als sie selbst ist, erlauben die Sache zu übernehmen und die Früchte zu bringen (4. Schritt).

Mögest du die Kunst des Erlaubens meistern. Mögest du zur rechten Zeit erlauben und dich unterwerfen!

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Ich freue mich über deine Teilnahme. Ich ehre dich, dass du den geheiligten Weg der Manifestation deiner Seelenwünsche gehst (welche die Wünsche des Universums für dich sind)!

Frederic

P.S. Im nächsten Seminar werden wir die unfassbare Frage des WIE man eine Manifestation loslässt, sich unterwirft und erlaubt behandeln.

Siehe die früheren Artikel