Ganz Genau WIE
"Erlaubst" Du?
Erlauben: Der Letzte Ausgang beim Verändernden Manifestieren
Teil 2

Von Frederic Wiedemann

ÜBERBLICK ÜBER DIESES SEMINAR:

Wir alle wissen, dass „erlauben“ (oder sich ausliefern) eine entscheidende Voraussetzung für das erfolgreiche Manifestieren ist, und in meinem letzten Seminar, habe ich genau beschrieben WANN wir beim Vorgang des Manifestierens „erlauben“. So lasst uns jetzt untersuchen, WIE wir erlauben oder uns ausliefern? Wenn wir unsere nur allzu menschliche Verhaltensweise in Betracht ziehen, dann scheint das „Erlauben“ im Gegensatz zu unserer Intuition zu stehen, so als ob man sich beim Schifahren nach unten statt nach oben beugt. In unserer westlichen Kultur gibt es wenig was uns zum ausliefern ermutigt, tatsächlich wird so etwas mit Argwohn beobachtet. Dieses Onlineseminar versucht zu erklären WIE man erlaubt. Diese Weisheit zu verstehen und anzuwenden wird dir exaktere und erfolgreiche Resultate bringen.

ÜBERBLICK ÜBER DIE GESAMTE MANIFESTIERUNGSSERIE:

Für Leser welche erst jetzt zu unserem Kurs gestoßen sind (und als eine kurze Zusammenfassung für die treuen Leser/Manifestoren), folgt hier ein schneller Überblick über die vollständige Serie über das verändernde Manifestieren. Das ist die 10.Folge dieses Kurses. In den vorigen Seminaren habe ich die große Linie aufgezeigt und auch detaillierte Beispiele - Nägel mit Köpfen - zum interaktiven Lernen gebracht:

·  Die Seminare der großen Linie enthalten meine zentralen Prämissen – das verändernde Manifestieren verändert dich, den Manifestor und dadurch auch die Welt, und ist aus diesem Grund ein ernstzunehmender geistiger Weg. Tatsächlich sind deine wichtigsten Wünsche jene, welche das Universum durch dich ersehnt. Eine andere zentrale Prämisse ist es, dass es möglich ist – und tatsächlich unsere Bestimmung – gleichzeitig einen geistigen Weg zu gehen UND reich zu sein. Um diese Macht der Vereinigung im dritten Jahrtausend zu erreichen ist ein radikaler Paradigmenwechsel vom ich zur Seele erforderlich.

·  Nägel-mit-Köpfen-Seminare zeigen dir, dass aufgrund meiner Forschungen und meiner Erfahrung, das verändernde Manifestieren durch vier spirituelle Handlungsweisen erreicht wird:

(1)   Wünschen in Übereinstimmung mit dem Universum

(2)   Schwingen das die Funken sprühen,

(3)  Im täglichen Leben inspiriert handeln, und

(4)   Erlauben

▲Letztlich sind wir hier – wir erkunden das Geheimnis des „Erlaubens".

OK dann, zur richtigen Zeit (siehe das vorige Seminar) in meiner verändernden Manifestierungspraxis, WIE lasse ich los, ERLAUBE ich einfach?

Du öffnest deine Faust. Und was fällt aus der geöffneten Hand heraus? Die Dinge die so fest gehalten wurden. Dein wertvoller Traum... entgleitet deinem Griff. Loslassen. Loslassen ist der erste wichtige Aspekt des „WIE“ du erlaubst. Loslassen ist eines der beängstigenden Gesichter des Erlaubens. Beim Loslassen musst du bereit sein, alle menschlichen Aktivitäten und verstandesmäßigen Bemühungen vorerst zu beenden. Was gibst du dabei auf:

Du stoppst das Affengehirn, welches sich andauernd etwas vorstellen muss, sich Sorgen macht wie etwas zu dir kommen wird, sich ärgert, dass etwas nicht getan worden ist, darauf besteht, dass „mehr getan werden sollte“, schreckliche Erwartungen darüber hat was passieren wird, wenn es nicht manifestiert, die Notwendigkeit zu „wissen“, der ungesunde Drang dranzubleiben, der Druck es zu beschleunigen, deine Abhängigkeit vom Ergebnis, der Ärger dass es nicht schnell genug passiert, der Drang den Vorgang bis ins Kleinste zu überwachen, der Unwille zu Vertrauen, die Überlegungen einen anderen Weg zu suchen, um das Ergebnis zu beeinflussen. All das gibst du auf. Alles das. Du lässt die egoistische und menschliche Sichtweise los.

Sollen wir alles loslassen, und in gewisser Weise passiv sein? Und fühlst du dich dann nicht irgendwie leer?

Lasst uns hier einen üblichen Fehler aufzeigen. Loslassen und Erlauben ist nicht passiv. Passiv zu werden ist ein üblicher Fehler, denn in der Passivität versiegt die Lebenskraft, und deine Manifestation wird formlos.

In dieser vierten Stufe fühlst du dich „leer“, oder genauer gesagt – geleert. Du bist aller Anstrengungen und Bemühungen enthoben. Und oh, was für eine gesegnete Erleichterung. Du solltest in der Lage sein, dies als eine physische und emotionale Erleichterung zu erfahren. Das ist eine wunderbare Erleichterung. Hast du die Erleichterung wirklichen Loslassens schon einmal empfunden?

Bei der tantrischen Liebe kommt es zu einem Punkt, wenn beide Partner alles menschliche Tun loslassen, und die Liebe „vollzieht sich selbst“. Ist das Leere oder Segen?

So diese Leere ist nicht wirklich “leer” im schlechten Sinn. Was ist sie dann?

In diesem Pausieren des menschlichen Verstandes und der menschlichen Aktivitäten, und in der Erleichterung durch diese Leere, kannst du dich einer aktiven Erwartung öffnen. Das ist ein Paradox aber kein Widerspruch. Beim wirklichen Erlauben entsteht ein Gefühl einer tiefen Verbundenheit und Aufnahmebereitschaft für das Gute des Universums. In dem Loslassen deiner geöffneten Hand ist die Offenheit für das Empfangen beinhaltet. Im Ying-Yang Symbol ist das der kleine weiße Punkt im Zentrum des schwarzen Teiles.

Diese aktive Erwartungshaltung ist ein bestimmtes Gefühl, dass die Manifestation entsteht, dass sie auf dem Weg ist, und dass es gar nicht anders sein kann. Aber sogar während du diese aktive Erwartungshaltung erlebst, stellst du keinen Anspruch über die Form oder den Zeitrahmen der Manifestation. Du musst dich der Form in welcher sie entsteht und auch dem vorgestellten Zeitpunkt ausliefern. Die Form und der Zeitpunkt obliegen dem Universum.

Du erwartest also aktiv (erlaubst), dass es geschehen wird, in veränderter Form, auf wunderbare Weise, zum perfekten Zeitpunkt. Du verzückst dich an dem Wunder, dass das Universum dir zeigen wird. Du bist neugierig und ehrfürchtig und beeindruckt davon, wie es sich zeigen wird. Lasst es mich noch deutlicher ausdrücken: du bist begeistert, wie das Universum jetzt übernehmen wird. Du lässt jetzt nicht nur einfach los (das Ausatmen) du erlaubst jetzt auch (das Einatmen). Der Kreislauf ist vollständig.

Persönliches Beispiel des Loslassens und Erlaubens:

Hier ist ein persönliches Beispiel. Bei meiner jüngsten Visionssuche in Zion, wurde mir gesagt, ich sollte meine private Praxis der schamanischen/energetischen Psychotherapie weiterführen. Ich arbeitete hart daran diesen Wunsch ganz klar zu machen, erhöhte meine Schwingungen zu einem leuchtendem Gefühl, und ich empfing Inspirationen wie ich jene kontaktieren konnte, welche durch diese Arbeit angesprochen sind (einige kulturell Kreative nennen das immer noch „Marketing“). Seit damals habe ich einige Reisen in die Gegenden von San Diego und Los Angeles unternommen, und jedes Mal habe ich mir einen Zeitplan zurechtgelegt, und jedes Mal „scheint“ es, dass ich nicht genug Kunden habe, um diesen „meinen“ Zeitplan „auszufüllen“. Anstatt meinem Affengehirn nachzugeben, welches meinen Kopf mit schrecklichen Warnungen und ungesunden Ängsten anfüllt, lasse ich bewusst los. Dann erlaube ich es „etwas viel Größerem als ich“ mit der Manifestation fortzufahren. Ich lasse der „Stimme“ die mir empfohlen hat meine Praxis fortzuführen ihren Anteil bei dem Vorgang..

Mehr noch! Ich schwelge in diesem Spiel: wäre es nicht faszinierend zu sehen, wie sich das manifestiert? Wau, schauen wir mal wie der Geist das zustande bringt. Und ich sonne mich in den kleinen Wundern welche geschehen. Und jedes Mal ist „mein“ Zeitplan in perfekter Weise ausgefüllt worden. Und jedes Mal geschah dies nicht vor meinem Arbeitstag! Was für eine Reise durch das Vertrauen! Der Geist spielt mit uns! Das ist ein gutes Beispiel der richtigen Vereinigung – und des richtigen Timings – zwischen der Vorbereitung der Manifestation (die drei ersten Stufen des Wünschens, Schwingens und der inspirierten Handlung) und dem Erlauben (der vierten Stufe).

Aber WIE weiß ich, dass dies nicht eine andere Einbildung ist, etwas an das ich nicht wirklich glaube, mir aber einrede. Nun gut, ich kann jeden Tag Affirmationen machen, aber ....?

Einbildungen sind das was du loslässt, nicht etwas dem du nachgibst. Manifestieren hat einen schlechten Ruf unter vielen kulturell aktiven Menschen, und zwar genau deshalb weil sie versucht haben (oder verleitet wurden) klaffende Wunden des Misstrauens und der Angst mit „Affirmationen“ zu verbinden. Dann gibt es immer Krieg zwischen dem Kopf und dem Herzen. Ich spreche hier von etwas ganz anderem. Ich spreche über eine Haltung des tiefen Vertrauens. Lasst es mich noch genauer sagen. Dieser vierte Ausgang, diese Loslassen- / Erlauben- / Vertrauensphase des verändernden Manifestierens ist eine Rückkehr zu dem Punkt an dem du im Innersten weißt, dass du und das Universum zusammenarbeiten, sich gegenseitig ergänzen, und sich tatsächlich gegenseitig benötigen, und du dich an dieser Mit-Schöpfung erfreust.

Du erlebst das in deinem Körper. Du fühlst und spürst in deinem Inneren diese Zustand der Nicht-Trennung. (Ich möchte es nicht „Einheit“ nennen, denn dieses Wort enthält zu viel Vermischung und einen Verlust an Unterschiedlichkeit). Du fällst einfach ganz tief in dieses ursprüngliche Einssein mit allem was ist (obwohl du auch sehr oft in die Trennung, das Misstrauen und die Angst verfallen bist). Da du das erlebst gibt es nichts dem du „nicht vertrauen“ kannst. Du redest dir nichts ein. Du verwendest dein höheres Bewusstsein um dich an die Wahrheit zu erinnern. Und daher vertraust du.

Das ist mehr als „Glaube“ – und ganz sicher mehr als „dir deinen Weg zum Glauben einzureden“. Den Glaube setzt die Abwesenheit von Wissen voraus, und es ist genau diese Abwesenheit des Wissens, welche der Glaube ersetzen soll. Statt zu glauben, "weist" du einfach.

Aber ich kann doch nicht einfach erwarten, dass das Universum auf wunderbare Weise meine kindischen Wünsche erfüllt, kann ich?

Ein Kind wäre unwillig durch die ersten drei Stufen des verändernden Manifestierens zu gehen. Wie bereits in den früheren Seminaren ausgeführt, ist es zu anstrengend. Ein Teil des Vertrauens von dem ich spreche fließt aus dem reifen Gefühl der Erfüllung welches dadurch entsteht, dass du dich voll in den drei vorigen Aktivitäten engagiert hast: (1) du hast deine höchsten Wünsche klar dargestellt und unterstrichen, (2) du hast deine Schwingungen auf eine überzeugenden Höhe gebracht, und (3) du bist den Inspirationen gefolgt, welche natürlicherweise zu dir gekommen sind. Wünschen, schwingen und inspiriertes Handeln garantieren deinem Wesen ein helles Licht. Du leuchtest und du fühlst dich leuchtend. Kurz, du bist im funkelndem Bereich. Du hast deine Verbindung mit dem Geist und dem Ursprung wieder erfahren – und du fühlst dich gut. Du bist zum „Wissen“ zurückgekehrt – deinem Funkeln. In diesem funkelndem Bereich, was sollte man nicht erlauben, wem sollte man nicht vertrauen? Du handelst nicht kindisch, sondern als ein reifer Mit-Schöpfer des Universums.

Es fällt mir schrecklich schwer „loszulassen“. Ich möchte dranbleiben. Wie kann ich das erlernen?

Ich glaube dass es möglich ist den Körper und den Verstand in die verändernde Praxis miteinzubeziehen. Wenn ich energetisch mit dir arbeiten würde, würde ich dir die folgende Aufgabe stellen (geschätzter Zeitaufwand fünf Minuten):

  • Lege dich an einen Ort, den du als heilig einordnest.
  • Erkläre dich laut gegenüber dem Universum (oder dem Ursprung, oder Gott, oder wem auch immer):
  • “Dein heiliger Wunsch durch mich zu manifestieren ist ________.”
  • Hebe deine Schwingungen durch schnelles Einatmen von Licht bis du dich gut fühlst
  • Erkläre: „Ich bin offen für alle inspirierten Handlungen um das zu         manifestieren“.
  • Jetzt zu der Praxis des Erlaubens:
  • Atme jetzt tiefer und wenn du ausatmest, blase jeden Widerstand, das Affengehirn, Angst, Zweifel, Ego, Zwanghaftigkeit, Sorge usw. hinaus. Mache das bis du einen klaren Verstand hast (1 Minute?)
  • Konzentriere dich jetzt auf dein tiefes, langsames Einatmen, atme ganz tief ein und erlaube tiefes Vertrauen, aktive Erwartung, Freude und Begeisterung für die Mitarbeit des Universums. Mache das bis du dich leuchtend fühlst.
  • Sage: „So sei es“, steh auf und entferne dich von deinem heiligen Platz. Kehre zu deiner normalen Aktivität zurück.
  • Wiederhole diese Übung wenn du bemerkst, dass dein Affengehirn dich wieder in seine Fänge bekommt.

ZUSAMMENFASSUNG:

Hier findest du eine Prüfliste, um ganz sicher zu gehen, dass du erfolgreich gelernt hast loszulassen und zu erlauben :

  • Du denkst nicht mehr „wie ein Mensch“
  • Dein Affengehirn bleibt ruhig
  • Du erlebst Erleichterung
  • Du bist über dein Manifestierungspotential erbaut.
  • Du erwartest aktiv was geschehen wird .
  • Du bist begeistert von dem Wunder das dich erwartet .

Entlasse das Affengehirn! Vertraue auf das größere Bild welches durch dich etwas bewirken möchte! Sei ein aktiver Mit-Schöpfer, leiste deinen Teil und lasse dann los, um das Wunder zu ermöglichen! Riskiere es und lasse los!

P.S. Im nächsten Teil werden wir uns eingehender damit beschäftigen „WAS“ genau du „erlaubst“. Dieses Verständnis wird dein Vertrauen in das „Springe und das Netz wird erscheinen“ radikal verstärken.

Siehe den ersten Artikel